Sardinien - Nordosten

Sardinien

Sonne tut gut!

Genau aus diesem Grund ging es im Herbst nach Sardinien. Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer und liegt ca. 200 km vom italienischen Festland entfernt. Gesprochen wird also “Italiano”. Unsere Entdeckungstour startete in Olbia. Die kleine Hafenstadt ist durch den Bahnhof, Flug- und Fährhafen ziemlich lebhaft.

Direkt am Hafen beginnt die Einkaufsstraße "Corso Umberto". Hier findet man zahlreiche Shopping-Gelegenheiten, Restaurants und Cafés. Unser Hotel “Panorama” liegt nur eine Seitengasse neben der Corso Umberto. Also, ohne Stress bequem zu erreichen.

Einkaufsstraße Corso Umberto

Hotel

Das Hotel “Panorama” können wir weiterempfehlen. Es bietet seinen Gästen eine tolle Dachterasse (6. Stock) mit Panoramablick über Olbia. Ein sehr schöner Wellnessbereich lädt zum Entspannen ein und das kleine Frühstücksbuffet sorgt für einen guten Start in den Tag.

Wir erkundeten den Nordosten der Insel mit dem Motorrad. Praktisch war, dass ein deutschsprachiger Motorradverleih in Olbia vorhanden ist. Papiere unterschrieben und los ging die Fahrt.

Unser Motorrad

Roccia dell´Orso

Unser erste Tour führte uns in den Norden, Richtung Palau. Nur ca. 3 km von Palau entfernt, findet sich schon das erste große Highlight - Das berühmte Bärenkap “Capo d´Orso”. Oben auf dem Kap steht der mächtige Bärenfels “Roccia dell´Orso”. Er besteht aus Granitfels und hat die Form eines Bären. Weit oben über dem Meer blickt er in die Ferne. Das Cap d´Orso ist gut ausgeschildert und daher leicht zu finden. Die Parkgebühr beträgt für Motorräder 2,- € und der Eintritt für Erwachsene 3,- € pro Person. Es führt ein ca. 10 - 15 minütiger Weg / Stufen nach oben. Oben angekommen, wird man mit einem fantastischen Weitblick über die Region belohnt.

Torre Spagniola

Danach fuhren wir weiter Richtung Santa Teresa di Gallura. Dort befindet sich das nördlichste Ende Sardiniens. Der Torre Spagniola mit seiner herrlichen Aussichtsplattform und Blick auf die nahe gelegene französische Nachbarinsel Korsika.

Capo Testa

Am Parkplatz angekommen, sieht man schon den schönen Leuchtturm. Auch ein Spaziergang durch die beeindruckenden Granitfelsen ist ein tolles Erlebnis. Eine kleine Pause gönnten wir uns in der schönen “Sea Lounge”. Auf der gemütlichen Terrasse kann man den tollen Ausblick auf den Leuchtturm und die Felsen genießen. Die 12 km entfernte Nachbarinsel Korsika ist auch in Sichtweite. Die Berge von Bonifacio sind gut zu erkennen. Einen kleinen Haken gibt es aber in der Sea Lounge - die Preise. Man bezahlt den tollen Ausblick mit. Eine Dose Cola kostet 5,-€. Aber das war uns gerade mal egal. Wir hatten Urlaub und das Ambiente war perfekt.

Nuoro

Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Motorrad in den Süden, nach Nuoro. Auch bei dieser Fahrt, düsten wir durch die schöne bergige Landschaft, vorbei an beschnittenen Korkeichen und freilaufenden Kühen. Zwischendurch in den höheren Regionen, blitzte immer mal wieder das schöne, tiefblaue Meer hervor. Es macht Spaß diese schöne Landschaft zu entdecken. In Nuoro angekommen, gab es eine kleine Mittagspause im Restaurant “Il Rifugio”. War eine Empfehlung aus unserem Reiseführer. Ein gemütliches Restaurant mit italienischen Ambiente. Es bietet eine hervorragende Küche aus der Region und auffällig war, dass es überwiegend von den Einheimischen besucht war. Das ist ja auch immer ein gutes Zeichen. Das Essen war sehr lecker und das Personal freundlich und aufmerksam. Wir können es absolut weiterempfehlen. Nach dem Essen führte unser Weg weiter nach Monte Ortobene.

Monte Ortobene

Der Monte Ortobene ist der Hausberg von Nuoro. Eine ziemlich kurvenreiche Straße schlängelt sich um den Berg nach oben. Belohnt wird man mit einer grandiosen Weitsicht in 955 Meter Höhe über die Region. Zurück ging unsere Tour durch Landesinnere nach Monti.

Weitsicht vom Monte Ortobene

Monti

Monti ist ein kleines Ort, umgeben von Korkeichen und Weingärten. Unterwegs entdeckten wir das braune Schild mit der Aufschrift “Punta Panorama”. Der Weg endet oben auf einem Parkplatz. Dort oben befindet sich die Jesus-Statue und wacht über Monti. Auch hier hat man einen weiten Blick über die Landschaft.

Strand

Da im Oktober die Temperaturen noch sommerlich sind, lud uns das Meer zum Schwimmen ein. Deshalb war am nächsten Tag Strand angesagt und davon hat Sardinien mehr als genug. Praktisch war, wir konnten mit dem Motorrad gleich mehrer der schönen Strände abklappern. Also fuhren wir einmal die Küstenstraße nach Norden und einmal Richtung Süden. Viele Strände sind ausgeschildert, die werden auch gerne von den Einheimischen genutzt und daher waren sie doch recht belebt.

Unser persönlicher Tipp: Einfach mal nach Gefühl fahren - Richtung Meer. Auch wenn die Straßen nicht gut ausgebaut sind. Aber am Ende gelangt man dann doch irgendwie an einen schönen, einsamen Sandstrand. Den hat man dann fast für sich alleine.

Einsamer Strand

Fazit

Sardinien hat einiges zu bieten. Ob Schwimmen, Wandern, Radfahren, Shopping oder einfach nur im Café sich eine kleine Auszeit nehmen, es ist für jeden was dabei. Empfehlenswert ist, wenn man einen Mietwagen, Roller oder Motorrad leiht. Damit läßt sich die schöne Insel ohne Zeitdruck bequem erkunden. Auch ein spontaner Zwischenstopp an einem der schönen Aussichtspunkte ist jederzeit möglich.

Tanja & Ramon

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Kommentare: 4
  • #1

    Moni (Dienstag, 31 Oktober 2017 12:27)

    Tolle Bilder und informativer Bericht! Ein Lob an die Reiseführer T&R ;-)

  • #2

    Travelday (Dienstag, 31 Oktober 2017 20:35)

    Danke liebe Moni. ;-)

    LG T&R

  • #3

    Estelle Amare (Samstag, 04 November 2017 12:17)

    Tolle Bilder. Eine wunderschöne Landschaft und diese grenzenlose Weite...einfach klasse.☺

  • #4

    Travelday (Samstag, 04 November 2017 13:08)

    @Estelle Amare
    Danke. Wir mögen es auch, wenn man so einen richtig tollen Weitblick hat.
    LG T&R